Mutterschutz: Gefährdungsbeurteilung (Vorlage) und Unterweisung – Online-Kurs

Online-Selbstlernkurs

Mutterschutz: Gefährdungsbeurteilung (Vorlage) und Unterweisung – Online-Kurs

Kompakte Online-Unterweisung (ca. 10 Minuten) mit editierbarer Gefährdungsbeurteilung nach §§ 10, 14 MuSchG

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Kurs auf einen Blick

Lernumfang
ca. 10 Minuten + Vorlage
Zugang
1 Monat
Sprache
Deutsch
Abschluss
Personalisierter Kursnachweis

Mutterschutz lässt sich nicht mit einer Standardformulierung erledigen. Nach § 10 MuSchG muss der Arbeitgeber grundsätzlich schon im Rahmen der allgemeinen Gefährdungsbeurteilung für jede Tätigkeit beurteilen, welchen Gefährdungen eine schwangere oder stillende Frau oder ihr Kind ausgesetzt sein kann – unabhängig davon, ob gerade jemand schwanger ist. Das entfällt nur, wenn eine veröffentlichte Regel oder Erkenntnis des Ausschusses für Mutterschutz die Tätigkeit für Schwangere oder Stillende ohnehin ausschließt. Nach Mitteilung einer Schwangerschaft sind die erforderlichen Maßnahmen unverzüglich festzulegen. Werden unverantwortbare Gefährdungen festgestellt, gilt nach § 13 MuSchG eine feste Rangfolge: zuerst die Arbeitsbedingungen umgestalten, sonst einen anderen geeigneten Arbeitsplatz anbieten, erst zuletzt ein betriebliches Beschäftigungsverbot.

Dieses Produkt ist vor allem eine Arbeitshilfe mit kurzer Einführung. Kern ist eine 28-seitige, editierbare Word-Vorlage zur Gefährdungsbeurteilung, mit der Sie Arbeitsbedingungen erfassen, Gefährdungen von unverantwortbaren Gefährdungen unterscheiden und Schutzmaßnahmen und Anpassungsbedarf dokumentieren. Dazu kommen ein etwa zehnminütiges Unterweisungsvideo zu den Pflichten nach dem Mutterschutzgesetz und eine Lektion, die die Nutzung der Vorlage erklärt. § 14 MuSchG verlangt, die Beurteilung zu dokumentieren und alle Beschäftigten über Ergebnis und Schutzbedarf zu informieren – auch dabei hilft die Struktur.

Geeignet ist der Kurs für Arbeitgeber, Führungskräfte und Personalverantwortliche, für Fachkräfte für Arbeitssicherheit und betriebsärztliche Dienste sowie für Betriebs- und Personalräte. Schwangere oder stillende Beschäftigte können sich damit verständlich über die Schutzprinzipien informieren.

Bitte beachten: Der Zugang gilt nur 1 Monat – laden Sie die Vorlage in dieser Zeit herunter. Einen Test gibt es nicht; nach der zweiten Lektion wird ein Kursnachweis ausgestellt. Die tätigkeits- und personenbezogene Einzelfallbeurteilung, ärztliche Beratung und die Entscheidung über Schutzmaßnahmen oder ein Beschäftigungsverbot ersetzt die Vorlage nicht.

Inhalte: Mutterschutz in der Praxis

  • Arbeitgeberpflichten nach dem MuSchG
  • Schutzprinzipien für schwangere und stillende Beschäftigte
  • Arbeitsbedingungen strukturiert erfassen
  • Gefährdungen und unverantwortbare Gefährdungen unterscheiden
  • Schutzmaßnahmen und Anpassungen vorbereiten, Gespräch strukturieren
  • Nutzung und betriebliche Anpassung der 28-seitigen Arbeitshilfe
Unterweisungsvideo (ca. 10 Min.)
Editierbare Word-Vorlage, 28 Seiten

Für wen ist dieser Kurs?

Arbeitgeber & Personal

Arbeitgeber, Führungskräfte und Personalverantwortliche.

Sifa & Betriebsärzte

Fachkräfte für Arbeitssicherheit und betriebsärztliche Dienste.

Interessenvertretung & Beschäftigte

Betriebs- und Personalräte sowie schwangere oder stillende Beschäftigte zur Information.

Leistungen und Voraussetzungen

Inklusive

  • 1 Monat Zugang
  • Unterweisung zum Mutterschutz (ca. 10 Minuten)
  • Editierbare Gefährdungsbeurteilung (28 Seiten, Word)
  • Kursnachweis

Voraussetzungen

  • Keine formalen Voraussetzungen
  • Für die Beurteilung müssen konkrete Tätigkeit, Arbeitsbedingungen, Arbeitsstoffe und ggf. arbeitsmedizinische Beratung einbezogen werden
  • Aktueller Browser, stabile Internetverbindung und ein Programm zur Bearbeitung von Word-Dateien

Häufige Fragen zum Mutterschutz im Betrieb

Alles Wichtige zum Kurs auf einen Blick

Grundsätzlich ja. Nach § 10 Abs. 1 MuSchG gehört die Beurteilung für jede Tätigkeit zur allgemeinen Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG; sie entfällt nur, wenn eine veröffentlichte Regel oder Erkenntnis des Ausschusses für Mutterschutz die Tätigkeit für Schwangere oder Stillende ausschließt. Nach Mitteilung der Schwangerschaft oder Stillzeit legt der Arbeitgeber unverzüglich die erforderlichen Schutzmaßnahmen fest (Abs. 2).

Bei unverantwortbaren Gefährdungen schreibt § 13 MuSchG eine Rangfolge vor: zuerst die Arbeitsbedingungen umgestalten; geht das nicht oder ist es unzumutbar, die Frau an einem anderen geeigneten, zumutbaren Arbeitsplatz einsetzen; erst wenn beides nicht möglich ist, darf sie nicht weiter beschäftigt werden (betriebliches Beschäftigungsverbot).

Nach § 14 MuSchG alle Beschäftigten über das Ergebnis der Beurteilung und den Bedarf an Schutzmaßnahmen; die schwangere oder stillende Frau zusätzlich über die für sie erforderlichen Maßnahmen.

Das Ergebnis der Beurteilung, der Schutzmaßnahmenbedarf, die festgelegten Maßnahmen samt Überprüfung und das Angebot eines Gesprächs über weitere Anpassungen (§ 14 Abs. 1 MuSchG).

Nein. Sie ist eine Grundlage, die Sie an Tätigkeiten, Arbeitsstoffe und Arbeitsmittel Ihres Betriebs anpassen. Die Einzelfallbeurteilung und gegebenenfalls ärztliche Beratung ersetzt sie nicht.

Laut Anbieter einen Monat. Laden Sie die Word-Vorlage in dieser Zeit herunter. Das Video dauert etwa 10 Minuten; einen Test gibt es nicht.

Haben Sie Fragen zu diesem Kurs?

Schreiben Sie uns, wenn vor der Buchung etwas offen ist. Wir melden uns bei Ihnen.

  • Inhalte und Lernziele
  • Voraussetzungen
  • Anerkennung und Abschluss
  • Zugang und Organisation

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Nach dem Kurs

Pflichten kennen

Sie ordnen die zentralen Arbeitgeberpflichten nach dem MuSchG ein.

Beurteilung strukturieren

Sie erfassen Arbeitsbedingungen strukturiert und passen die Vorlage an.

Maßnahmen vorbereiten

Sie bereiten Schutzmaßnahmen und Anpassungen der Arbeitsbedingungen vor.

Gespräch vorbereiten

Sie strukturieren Unterweisung und Gespräch mit Betroffenen.

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