Giftpflanzen und Grünpflege im Arbeitsschutz – Online-Fachkurs zur Gefährdungsbeurteilung

Online-Selbstlernkurs

Giftpflanzen und Grünpflege im Arbeitsschutz – Online-Fachkurs zur Gefährdungsbeurteilung

Online-Fachkurs (13 Module) zu Expositionswegen, Bewertungskategorien, Schutzmaßnahmen und Erster Hilfe bei Giftpflanzen

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Fachfortbildungsurkunde nach Test 13 Module

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  • 13 Module
  • Eigenes Lerntempo

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Kurs auf einen Blick

Lernumfang
13 Module
Zugang
12 Monate
Sprache
Deutsch
Abschluss
Personalisierte Fachfortbildungsurkunde mit Zertifikats-ID

Beim Schneiden, Pflegen, Transportieren und Entsorgen von Pflanzen können toxische, sensibilisierende oder biologische Gefährdungen entstehen – vom Pflanzensaft auf der Haut bis zu Bioaerosolen beim Häckseln. Pauschale Giftpflanzenlisten helfen dabei wenig: Entscheidend ist, welche Pflanze an welchem Arbeitsort bei welcher Tätigkeit zu welcher Exposition führt. Soweit biologische Arbeitsstoffe betroffen sind, ist die Gefährdungsbeurteilung nach § 4 BioStoffV fachkundig durchzuführen.

Der Kurs verbindet botanische und toxikologische Grundlagen mit dem Arbeitsplatz: Begriff und Eigenschaften von Giftpflanzen, das Bewertungsmodell der DGUV Information 202-023 (ursprünglich für Kitas und Schulen) mit den Kategorien Rot, Gelb, Hellgrün und Dunkelgrün, Arbeitsorte und Expositionsszenarien, Maßnahmen, PSA, Entsorgung und Notfallorganisation, Pflanzenschutzmittel in der Grünpflege sowie TRBA 230 und TRBA 400 in der Praxis. Ein Praxisfall zeigt die Begehung mit Pflanzenkataster; ein eigenes Modul behandelt Erste Hilfe bei Giftpflanzen.

Er richtet sich an Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Garten- und Landschaftspflege, Hausmeisterdienste und Facility Management sowie an kommunale Betriebe und Bildungseinrichtungen mit Grünflächen. Formale Voraussetzungen gibt es nicht. Botanische Einzelfallbestimmung, medizinische Diagnostik und die Sachkunde nach Pflanzenschutzrecht ersetzt der Kurs nicht.

Sie bearbeiten 13 Fachmodule mit Downloads online im eigenen Tempo; der Zugang gilt 12 Monate. Nach bestandener Abschlussprüfung erhalten Sie eine Fachfortbildungsurkunde mit Zertifikats-ID.

Lehrinhalte: Giftpflanzen im Arbeitsschutz

  • Einordnung und Ziel
  • Begriff und Eigenschaften von Giftpflanzen
  • Toxikologie kompakt
  • DGUV-Bewertungsmodell
  • Arbeitsorte und Expositionsszenarien
  • Prioritätspflanzen (Rot), Konfliktpflanzen (Gelb), Hellgrün und Dunkelgrün
  • Maßnahmen, PSA, Entsorgung und Notfallorganisation
  • Pflanzenschutzmittel und Grünpflege
  • TRBA 230 und TRBA 400 in der Praxis
  • Praxisfall Begehung mit Pflanzenkataster
  • Erste Hilfe bei Giftpflanzen
  • Downloads und Abschlussprüfung
13 Fachmodule
Praxisfall Begehung
Downloads für Begehung & Kataster

Für wen ist dieser Kurs?

Sifa & Arbeitsschutz

Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Arbeitsschutzverantwortliche, die Grünflächen beurteilen.

Grünpflege & Hausmeister

Garten- und Landschaftspflege, Hausmeisterdienste und Facility Management.

Kommunen & Bildung

Kommunale Betriebe, Bildungseinrichtungen und Unternehmen mit gepflegten Grünflächen.

Leistungen und Voraussetzungen

Inklusive

  • 12 Monate Zugang
  • 13 Fachmodule von Toxikologie bis Erste Hilfe
  • Praxisfall Begehung mit Pflanzenkataster
  • Downloads für Begehung und betriebliche Umsetzung
  • Urkunde nach bestandener Prüfung

Voraussetzungen

  • Keine formalen Voraussetzungen
  • Für die Bewertung im Betrieb: Kenntnis der Pflanzenbestände, Tätigkeiten, Expositionsbedingungen und eingesetzten Mittel
  • Aktueller Browser, stabile Internetverbindung und PDF-Anzeige

Häufige Fragen zu Giftpflanzen im Betrieb

Alles Wichtige zum Kurs auf einen Blick

Wenn Beschäftigte bei ihrer Tätigkeit mit Pflanzen in Kontakt kommen, gehören diese Gefährdungen dazu. Soweit biologische Arbeitsstoffe betroffen sind, ist die Beurteilung nach § 4 BioStoffV fachkundig durchzuführen. Der Kurs zeigt, wie Pflanzenbestände und Expositionsszenarien bewertet werden.

Die Farbstufen stammen aus der DGUV Information 202-023, die Pflanzen für Kitas und Schulen einordnet (Ausgabe Februar 2026). Kurz gefasst: Rot steht für stark giftige Pflanzen, bei denen schon die Aufnahme kleiner Mengen zu tödlichen Vergiftungen führen kann, sowie für fototoxische und sensibilisierende Pflanzen. Gelb bezeichnet Pflanzen mit deutlicher Giftwirkung, bei denen mittelschwere Vergiftungen bekannt sind. Hellgrün umfasst Pflanzen, die Giftstoffe enthalten können, ohne dass schwere Verläufe zu erwarten sind, sowie Pflanzen mit Dornen, Stacheln oder Brennhaaren. Dunkelgrün sind Pflanzen ohne bedenkliche Inhaltsstoffe und ohne Dornen, Stacheln oder Brennhaare. Im Kurs heißen Rot und Gelb auch Prioritäts- und Konfliktpflanzen; Sie lernen, diese Einteilung auf betriebliche Standorte zu übertragen.

Eine Bestandsaufnahme der Pflanzen auf betrieblichen Flächen mit ihrer Bewertung. Der Kurs zeigt im Praxisfall, wie eine Begehung vorbereitet und dokumentiert wird.

Nein. Pflanzenschutzmittel werden aus Arbeitsschutzsicht behandelt; eine Sachkunde nach Pflanzenschutzrecht ersetzt der Kurs nicht.

Ja, in einem eigenen Modul „Erste Hilfe bei Giftpflanzen“. Eine praktische Erste-Hilfe-Ausbildung ersetzt es nicht.

Es gibt keine festen Termine: 13 Fachmodule online im eigenen Tempo; Zugang 12 Monate. Die Abschlussprüfung hat 10 Fragen; alle 8 bewerteten Punkte müssen erreicht werden. Ein nicht bestandener Versuch kann wiederholt werden.

Haben Sie Fragen zu diesem Kurs?

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  • Inhalte und Lernziele
  • Voraussetzungen
  • Anerkennung und Abschluss
  • Zugang und Organisation

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Das können Sie nach dem Kurs

Pflanzen einordnen

Sie ordnen Giftpflanzen, Aufnahmewege und berufliche Expositionsszenarien ein.

Standorte bewerten

Sie übertragen Bewertungskategorien auf betriebliche Standorte.

Maßnahmen ableiten

Sie leiten Schutzmaßnahmen, PSA, Entsorgung und Notfallorganisation ab.

Kataster dokumentieren

Sie dokumentieren Begehungen und Pflanzenkataster nachvollziehbar.

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