Elektrische Arbeitsmittel prüfen nach DGUV Vorschrift 3 – Online-Fachkurs

Online-Selbstlernkurs

Elektrische Arbeitsmittel prüfen nach DGUV Vorschrift 3 – Online-Fachkurs

Online-Fachkurs zur Prüfung elektrischer Arbeitsmittel – Grundlagen: BetrSichV, DGUV Vorschrift 3 und TRBS 1203

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Urkunde nach Test ca. 8 Stunden

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Kurs auf einen Blick

Lernumfang
ca. 8 Stunden
Zugang
12 Monate
Sprache
Deutsch
Abschluss
Personalisierte Urkunde mit Zertifikats-ID

Beschädigte Leitungen, ein unterbrochener Schutzleiter oder ein falsch bewerteter Messwert: Fehler an elektrischen Arbeitsmitteln können Stromunfälle und Brände verursachen. Die DGUV Vorschrift 3 verlangt deshalb, elektrische Betriebsmittel in bestimmten Zeitabständen auf ihren ordnungsgemäßen Zustand zu prüfen. Eine solche Prüfung besteht aber nicht nur aus dem Anschließen eines Messgeräts.

Der Kurs verbindet alle Schritte zu einem durchgängigen Prüfprozess: Prüfauftrag und Verantwortlichkeiten, elektrische Gefährdungen und Schutzmaßnahmen, Gerätearten und Schutzklassen, Besichtigen, Messen und Erproben, passende Messverfahren und Grenzwerte, typische Fehlerbilder sowie Bewertung, Kennzeichnung und Prüfprotokoll. Neben dem Messwert fließen Sichtbefund, Schutzmaßnahme, Umgebungsbedingungen und Verwendungszweck in die Entscheidung ein – so lassen sich Mängel und Freigaben nachvollziehbar begründen.

Er richtet sich an Elektrofachkräfte und elektrotechnisch qualifizierte Beschäftigte, die als Prüfperson vorgesehen sind oder ihr Wissen auffrischen wollen. Wer die Maßnahmen zum Schutz vor elektrischen Gefährdungen prüft, braucht nach TRBS 1203 eine elektrotechnische Ausbildung und praktische Erfahrung – der Kurs setzt das voraus und ersetzt es nicht.

Sie bearbeiten 34 Lern- und Prüfeinheiten mit etwa 8 Stunden Lernzeit online im eigenen Tempo; der Zugang gilt 12 Monate ab Freischaltung. Nach bestandenem Abschlusstest erhalten Sie eine personalisierte Urkunde mit Zertifikats-ID.

Lehrinhalte: elektrische Arbeitsmittel prüfen

  • Rechtliche Grundlagen, Prüfauftrag und Verantwortlichkeiten
  • Aufgaben und Anforderungen an die befähigte Person
  • Elektrische Gefährdungen und Schutzmaßnahmen
  • Gerätearten, Schutzklassen und Prüfarten
  • Besichtigen, Messen und Erproben
  • Messverfahren, Grenzwerte und typische Fehler
  • Messergebnisse und Fehlerbilder bewerten
  • Prüfentscheidung, Kennzeichnung und Dokumentation
  • Praxisfälle und Abschlusstest
34 Lern- und Prüfeinheiten
Praxisbeispiele & Wissenskontrollen
Arbeitshilfen zur Prüfvorbereitung

Für wen ist dieser Kurs?

Elektrofachkräfte

Elektrofachkräfte und elektrotechnisch qualifizierte Beschäftigte, die elektrische Arbeitsmittel prüfen.

Vorgesehene Prüfpersonen

Personen, die als befähigte Person für elektrische Arbeitsmittel vorgesehen sind.

Service & Instandhaltung

Prüf-, Instandhaltungs- und Servicetechniker, Werkstatt- und Betriebsverantwortliche.

Fachkräfte für Arbeitssicherheit

Fachleute, die die Prüforganisation im Betrieb planen oder begleiten.

Leistungen und Voraussetzungen

Inklusive

  • 12 Monate Zugang ab Freischaltung
  • 34 Lern- und Prüfeinheiten, etwa 8 Stunden Lernzeit
  • Arbeitshilfen zur strukturierten Prüfvorbereitung
  • Hinweise zur Bewertung typischer Messergebnisse und Fehlerbilder
  • Urkunde nach bestandenem Test

Voraussetzungen

  • Für die spätere Prüftätigkeit: elektrotechnische Berufsausbildung, einschlägige Berufserfahrung und zeitnahe berufliche Tätigkeit
  • Der Arbeitgeber stellt die Eignung für den konkreten Prüfauftrag fest und beauftragt
  • Aktueller Browser und stabile Internetverbindung

Häufige Fragen zur Prüfung nach DGUV Vorschrift 3

Alles Wichtige zum Kurs auf einen Blick

Für die Prüfung der Maßnahmen zum Schutz vor elektrischen Gefährdungen verlangt die TRBS 1203 (Nr. 3.1) eine elektrotechnische Berufsausbildung oder eine ausreichende elektrotechnische Qualifikation sowie mindestens ein Jahr praktische Erfahrung; die Kenntnisse sind aktuell zu halten. Der Kurs kann ein Baustein dieser Aktualisierung sein.

Nicht allein durch den Kurs. Nach § 2 Abs. 6 BetrSichV ergibt sich die Befähigung aus Berufsausbildung, Berufserfahrung und zeitnaher beruflicher Tätigkeit. Der Arbeitgeber legt die Anforderungen fest, beauftragt die Prüfperson und bleibt auch bei externer Beauftragung verantwortlich (TRBS 1203).

Die DGUV Vorschrift 3 verlangt Prüfungen „in bestimmten Zeitabständen“, die so bemessen sind, dass Mängel rechtzeitig erkannt werden. Eine feste Frist für alle Geräte gibt es nicht; der Arbeitgeber legt sie in der Gefährdungsbeurteilung fest.

Laut Kursbeschreibung werden DIN EN 50678 (VDE 0701) und DIN EN 50699 (VDE 0702) als relevante Prüfgrundlagen behandelt – neben BetrSichV, TRBS 1201, TRBS 1203 und DGUV Vorschrift 3.

Nein. Die Prüfentscheidung stützt sich nicht nur auf Messwerte: Sichtbefund, Schutzmaßnahme, Umgebungsbedingungen, Verwendungszweck und Dokumentation gehören dazu. Der Kurs zeigt, wie Sie diese Faktoren zusammenführen und Mängel oder Freigaben nachvollziehbar begründen.

Es gibt keine festen Termine: 34 Lern- und Prüfeinheiten, etwa 8 Stunden Lernzeit, online im eigenen Tempo; Zugang 12 Monate ab Freischaltung. Der automatisch ausgewertete Test umfasst 9 Fragen und ist ab 8 Punkten bestanden; ein nicht bestandener Versuch kann wiederholt werden.

Haben Sie Fragen zu diesem Kurs?

Schreiben Sie uns, wenn vor der Buchung etwas offen ist. Wir melden uns bei Ihnen.

  • Inhalte und Lernziele
  • Voraussetzungen
  • Anerkennung und Abschluss
  • Zugang und Organisation

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Das können Sie nach dem Kurs

Geräte einordnen

Sie unterscheiden Arbeitsmittel, Schutzklassen und Prüfarten und ordnen Prüfaufträge ein.

Prüfen und messen

Sie führen Sicht-, Mess- und Funktionsprüfungen systematisch durch.

Ergebnisse bewerten

Sie ordnen Messverfahren und Grenzwerte zu und bewerten Messergebnisse und Mängel.

Nachweise führen

Sie dokumentieren Prüfprotokolle und Kennzeichnungen nachvollziehbar.

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